Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
descriptionGrafik: Brustkorb
Asthma ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege. Wiederholte Anfälle von Atemnot und Husten sind ihre typischen Symptome.
descriptionMann niest ins Taschentuch
Sie sind meist ungefährlich, aber lästig: Oft schlagen Erkältungen mehrmals im Jahr zu – denn die Viren breiten sich beim Sprechen oder per Händedruck aus.
descriptionGrafik: Hüftknochen und Wirbelsäule
Bei Osteoprose werden die Knochen instabil. Bereits die kleinste Belastung kann zu Knochenbrüchen und sogar zur Bewegungsunfähigkeit führen.
descriptionGrafik: Blutstrom
Die Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus nimmt zu: Rund jeder zehnte Deutsche ist bereits betroffen. Doch viele wissen nichts davon und leben mit einer „Zeitbombe“.
Montag bis Freitag
08:30 - 12:30 Uhr
14:30 - 18:30 Uhr

Samstag
08:30 - 12:30 Uhr



Nikolai-Apotheke
Adenauerstraße 11
79183 Waldkirch
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal

Herzlich willkommen

in der Nikolai-Apotheke!

Vielen Dank, dass Sie unsere Online-Seite besuchen.

Bei uns bekommen Sie nicht nur eine erstklassige Beratung und viele Serviceleistungen vor Ort, sondern auch kompetente Informationen zu den verschiedensten Gesundheitsthemen.

Auf einen Besuch in Ihrer Apotheke freut sich
Ihr Apotheken-Team

Asthma und Halsschmerzen

Sie leiden unter Asthma und haben Halsschmerzen? Dann sollten Sie bei der Selbstmedikation vorsichtig sein. Denn: Bestimmte Mittel gegen Halsschmerzen können Asthmaanfälle auslösen. Wie Sie das lästige Kratzen im Hals als Asthmapatient richtig behandeln, darüber beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.  

Eine Erkältung kündigt sich oft durch Halsschmerzen an. Sie gehen mit einer Entzündung der Rachenschleimhaut einher, bei der es zu Rötung, Schwellung und Schluckbeschwerden kommt. Bessern sich die Beschwerden nicht von allein oder verschlechtern sie sich sogar, holen sich viele Betroffene aus der Apotheke ein Mittel gegen Halsschmerzen. Gerade Patienten mit Asthma sollten bei der Selbstmedikation gegen Halsschmerzen aber vorsichtig sein: Denn Lutschtabletten oder Halssprays, die den Wirkstoff Flurbiprofen enthalten, sind für Patienten mit Asthma nicht geeignet – sie können bei empfindlichen Menschen einen Asthmaanfall auslösen. Asthmatiker sollten uns in der Apotheke deshalb unbedingt über ihre Erkrankung informieren. Wir werden ihnen ein für sie geeignetes Mittel empfehlen.  

Durch Flurbiprofen kann sich die Bronchialmuskulatur plötzlich zusammenziehen
„Der Wirkstoff Flurbiprofen ist entzündungshemmend und schmerzlindernd. Pharmakologisch gehört er zur Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), die das Enzym Cyclooygenase hemmen und somit die Bildung entzündungsfördernder Botenstoffe – sogenannter Prostaglandine – unterbinden. So lassen sich Entzündungsprozesse eindämmen, die Halsschmerzen werden gelindert“, erklärt Dr. Andreas Hellmann, Vorsitzender des Bundesverbands der Pneumologen (BdP). „Ein Problem bei der Einnahme von Flurbiprofen ist aber, dass auch mehr Leukotriene gebildet werden, die – wenn sie in großen Mengen vorliegen – zu Überempfindlichkeitsreaktionen führen können, ähnlich wie bei einer allergischen Reaktion auf Pollen, Staub, Tierhaare oder andere Allergene. Daher kann Flurbiprofen bei Patienten mit allergischem Asthma ein plötzliches Zusammenziehen der Bronchialmuskulatur bewirken – also einen Asthmaanfall mit starker Atemwegsverengung und akuter Luftnot auslösen.“

Pflanzliche Mittel und Hausmittel gegen Halsschmerzen Präparate aus der Gruppe der NSAR sollten Asthmatiker bei Halsschmerzen generell besser meiden. „Das gilt insbesondere dann, wenn sie bereits schlechte Erfahrungen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) oder einem anderen NSAR gemacht und dann typische Symptome erlitten haben – zum Beispiel erschwertes Ein- oder Ausatmen, eine gereizte Nase oder einen juckenden Ausschlag“, so Dr. Hellmann. Auch das Schmerzmittel Paracetamol, das nicht zu den NSAR gehört, ist für Patienten mit Asthma keine Alternative – es hat nur einen schwach ausgeprägten entzündungshemmenden Effekt und ist insofern nicht zur Behandlung von entzündlich bedingten Halsschmerzen geeignet.

Wer unter Asthma leidet, sollte Sprays bei Halsschmerzen grundsätzlich Lutschtabletten vorziehen, da diese unverdünnt und direkt an Ort und Stelle aufgetragen werden können – und somit eine viel stärkere Wirkung als Lutschtabletten entfaltet. Auch rezeptfreie pflanzliche Mittel aus Arnika, Isländisch Moos, Kamillenblüte, Kapland-Pelargonie, Lindenblüte, Salbeiblättern oder Thymian in Form von Tees, Gurgellösungen, Tropfen, Saft und Pastillen können die die Beschwerden lindern.

Hausmittel werden ebenfalls als lindernd und wohltuend empfunden – zum Beispiel Salzwasser gurgeln, Eiswürfeln lutschen oder Halswickel. „Zusätzlich ist es wichtig, den Hals warm zu halten – dazu sind heiße Halswickel besonders gut geeignet. Außerdem: viel trinken, nicht rauchen, Heizungsluft womöglich meiden und stattdessen an die frische Luft gehen, um die Schleimhäute feucht zu halten“, sagt der Experte.

Mehr zum Thema Asthma.

Wie Asthmapatienten Halsschmerzen richtig behandeln, erfahren Sie auch bei uns in der Apotheke.

Quelle:
Pressemitteilung des Bundesverbands der Pneumologen (www.lungenaerzte-im-netz.de): Mit Asthma vorsichtig bei der Selbstmedikation gegen Halsschmerzen sein



Asthmaspray
© Thinkstock
Korrekte Anwendung: Nur wenn ein Asthmaspray richtig genutzt wird, kann es optimal wirken.