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descriptionHände auf dem Bauch
Verdauungsprobleme zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Störungen. Blähungen, Verstopfung oder Durchfall sind unangenehm, aber meist harmlos.
descriptionMann niest ins Taschentuch
Sie sind meist ungefährlich, aber lästig: Oft schlagen Erkältungen mehrmals im Jahr zu – denn die Viren breiten sich beim Sprechen oder per Händedruck aus.
descriptionGrafik: Hüftknochen und Wirbelsäule
Bei Osteoprose werden die Knochen instabil. Bereits die kleinste Belastung kann zu Knochenbrüchen und sogar zur Bewegungsunfähigkeit führen.
descriptionGrafik: Blutstrom
Die Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus nimmt zu: Rund jeder zehnte Deutsche ist bereits betroffen. Doch viele wissen nichts davon und leben mit einer „Zeitbombe“.
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Hilfe bei Reizdarm und Reizmagen

Wer einen Reizdarm oder Reizmagen hat, kann unter anderem unter Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit und Sodbrennen leiden. Mithilfe bestimmter Maßnahmen lassen sie sich aber lindern. Was Sie gegen die Beschwerden bei Reizdarm und Reizmagen tun können, darüber beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.

Mit Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit und Verdauungsstörungen hatte fast jeder schon einmal zu kämpfen – solche Beschwerden sind nichts Ungewöhnliches. Halten sie allerdings über Wochen oder Monate an, ist die Ursache dafür möglicherweise eine funktionelle Magen-Darm-Erkrankung. Jeder vierte Deutsche leidet daran – Frauen sind davon öfter betroffen als Männer.

Wann Sie zum Arzt gehen sollten
Wer immer wieder und über längere Zeit von Beschwerden im Magen-Darm-Bereich geplagt wird, sollte diese vom Arzt abklären lassen. Dahinter könnte eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, eine Entzündung oder ein Geschwür stecken – oft lassen sich solche organischen Ursachen aber ausschließen. Treten dennoch über mindestens zwölf Wochen innerhalb eines halben Jahres durchgehend Beschwerden auf, dann lautet die Diagnose „funktionelle Magen-Darm-Erkrankung“ – abhängig vom Hauptbeschwerdebild auch als „Reizmagen“ oder „Reizdarm“ bezeichnet. Zwar handelt es sich hierbei nicht um eine lebensbedrohliche Erkrankung, sie bringt jedoch einen hohen Leidensdruck und häufig auch weitere Symptome wie Schlafstörungen, Kopf- oder Rückenschmerzen mit sich.

Meistens ist eine Kombination aus überempfindlichen Magennerven, unregelmäßigen Bewegungen der Magen- oder Darmmuskulatur und einer übersteigerten Produktion von Magensäure die Ursache für einen Reizdarm oder Reizmagen. Manchmal kommt auch eine Magenschleimhautentzündung hinzu – zum Beispiel infolge einer Mageninfektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori. Auch psychischer Stress kann die Beschwerden auslösen oder verstärken. Ob falsche Ernährung eine Rolle spielt, ist bisher ungeklärt. Dennoch lohnt es sich, bei anhaltenden Symptomen mehr Ruhe in den Alltag zu bringen und die Essgewohnheiten anzupassen.

Wie Sie Magen und Darm Gutes tun können
Positiv für Magen und Darm sind regelmäßige Mahlzeiten und Ruhe beim Essen. Wer sein Essen ausgiebig kaut, erleichtert dem Magen die Arbeit und beugt Blähungen vor. Zusätzlich kann es sinnvoll sein, auf stark blähende Lebensmittel wie Hülsenfrüchte oder Kohl sowie magenreizende Speisen und Getränke wie Alkohol, Kaffee, scharfe Gewürze und fettreiches Essen zu verzichten. Mithilfe bestimmter Gewürze lässt sich die Bekömmlichkeit von Gerichten verbessern – magenfreundlich sind zum Beispiel Ingwer, Anis, Koriander und Kreuzkümmel. Auch das Rauchen sollten Sie Ihrem Magen und Darm zuliebe vermeiden.

Genügen diese Maßnahmen nicht, um die Beschwerden zu lindern, können magen- und darmregulierende Pflanzenextrakte zum Einsatz kommen. Denn die Natur bietet viele Wirkstoffe, die – richtig kombiniert – an den verschiedenen Magenfunktionen gleichzeitig ansetzen: Sie beruhigen überempfindliche Magennerven, bringen die Magenmuskulatur ins Gleichgewicht, regulieren die Magensäureproduktion, wirken entkrampfend und entzündungshemmend. Zur Behandlung von Reizdarm und Reizmagen hat sich eine Wirkstoffkombination aus Heilpflanzen wie Minze, Kamille, Kümmel, Süßholzwurzel, Angelika, Mariendistel, Bitterer Schleifenblume und Schöllkraut bewährt. Wenn Sie sich mit dem Magenkeim Helicobacter pylori infiziert haben, ist die Einnahme eines Antibiotikums notwendig. Um Magengeschwüre zu vermeiden, sollten Sie die Behandlung konsequent durchführen, bis die Infektion komplett abgeheilt ist.

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Informationen darüber, wie sich die Beschwerden bei Reizdarm und Reizmagen lindern lassen, erhalten Sie bei uns in der Apotheke.

Quellen:
Pressemitteilung der Deutschen Seniorenliga: Jeder vierte Deutsche leidet an Reizmagen oder Reizdarm


Frau isst Obstsalat
© iStock
Lassen Sie sich Zeit: Wer regelmäßig und in Ruhe isst, tut Magen und Darm Gutes.