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Mineralstoffe und Spurenelemente



Mineralstoffe werden auch als Mengen- beziehungsweise Massenelemente bezeichnet: Ihr Anteil an der Körpermasse beträgt mehr als 0,01 Prozent, die tägliche Zufuhr über 100 Milligramm. Zu ihnen zählen Kalzium, Magnesium, Kalium, Natrium, Chlorid und Phosphor. Mineralstoffe sind bei der Regulation des Säure-Basen-Gleichgewichts und des pH-Wertes notwendig, sie sind am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt und regulieren Blutdruck, Nerven- und Muskelfunktion sowie verschiedene Enzyme.

Spurenelemente sind in geringeren Mengen im Körper vorhanden: Sie machen weniger als 0,01 Prozent der Körpermasse aus und die tägliche Zufuhr beträgt weniger als 100 Milligramm. Dazu gehören: Fluor, Eisen, Zink, Kupfer, Jod, Mangan, Kobalt, Molybdän, Chrom und Selen. Spurenelemente tragen maßgeblich zu hormonellen und enzymatischen Reaktionen bei und sind in vielen Eiweißen (Proteinen) vorhanden.

Wie kann es zu einem Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen kommen?

Durch veränderte Anbaubedingungen in der Landwirtschaft haben viele Pflanzen einen geringeren Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen, beispielsweise Zink und Selen. Auch eine regional natürlich vorkommende Unterversorgung mit Spurenelementen kommt vor – beispielsweise bei Jod, das besonders in Alpentälern und auch dem Alpenvorland nur unzureichend im Boden vorhanden ist. Starkes Schwitzen oder Durchfallerkrankungen können ebenfalls den Elektrolythaushalt durcheinanderbringen.

Einen vorübergehenden Mangel gleicht der Körper aus, indem er weniger Mineralstoffe und Spurenelemente ausscheidet und mehr aus dem Darm aufnimmt. Eine längerfristige Mangelversorgung kann jedoch zu Erkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem führen.

Welche Mineralstoffe und Spurenelemente gibt es?

Mineralstoffe

Kalium
Kalzium
Magnesium
Natrium
Phosphor
Spurenelemente


Bor
Chrom
Eisen
Fluor
Jod
Kupfer
Mangan
Molybdän
Selen
Vanadium
Zink
Autoren und Quellen
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